Landschaftspflegetag am 17.02.2018

     Am 17.02.2018 trafen sich die Helfer zum Landschaftspflegetag am Michelbachsee.

Bürgermeister Csaszar konnte bei trüben und kaltem Wetter rund 25 Teilnehmer am Obstbaummuseum begrüßen. Mit dabei waren wieder fleißige Männer und Frauen vom NABU, Naturschutzverein, 3 Mitarbeiter vom Bauhof und dem Schwäbischen Albverein. Sehr zur Freude des Naturschutzvereins, war die Anwesendheit von Frau Kluding und ihre Mitarbeiterin Frau Meny, vom Landschaftspflegeverband. Dann ging es zu Fuß zum Michelbachsee, der z.Zeit wegen der Nässe mit Fahrzeugen nicht befahrbar war. Auch waren einige Kinder von der Jugendfeuerwehr am Riesenbach, nahe dem Naturschutzzentrum, zu Gange. Volker Dühring hatte die Aufgabe die wenigen Kinder zu betreuen. Am Michelbachsee wurden die Arbeiten unter der Leitung von Rüdiger Gaa - Naturschutzverein fortgesetzt, die im vergangenen Jahr begonnen wurden. BM Csaszar begrenzte die Arbeiten bis 11:30 Uhr. Was sich als gut gewählt herausstellte. Denn ca. 15 Minuten vor 11:00 Uhr begann es leicht zu schneien. Fast pünktlich um 11:30 Uhr setzte dann intensiver Schneefall ein. Binnen weniger Minuten war alles vom Schnee überdeckt. Der Naturschutzverein bedankt sich bei allen Helfern, die trotz der widrigen Wetterverhältnisse mit Elan und gut gelaunt die schwere Arbeit im Matsch, Sumpf und dem einsetzenden Schneefall, verrichteten. Das Mähgut war ohnehin schon nass, sodaß eine volle Gabel beim Wegtragen schwerarbeit war. Was auch unser aktiver Andreas Jelinek mit der Motorsense und die 3 Bauhofmitarbeiter, die die Randbereiche am Südufer mit ihren Motorsägen lichteten, zu spüren bekamen.

 

Der Naturschutzverein bedankt ganz herzlich bei allen Helfern, wie die freiwilligen Helfer, die Mitarbeiter vom Bauhof, die Mitwirkenden vom Schwäbischen Albverein, dem NABU. Auch die Jugendfeuerwehr Zaberfeld, die bei allen Helfern, den Hunger und Durst wieder sehr gut bekämpft hat, gilt unser Dank.

 

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Landschaftspflegetag am 25.02.2017

Beim Landschaftspflegetag wurde der Michelbachsee von Gestrüpp befreit. Da immer weniger Vögel dort rasten, ruhen, oder brüten, wurde der Einsatz notwendig. Bürgermeister Thomas Csaszar begrüßte zahlreiche Helfer. Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch war eigens aus Stuttgart gekommen und überzeugte sich von der Aktion, indem sie fleißig mithalf.

 

Zusammen mit dem Naturschutzverein, Mitarbeitern des Gemeindebauhofs, der Jugendfeuerwehr, des Schwäbischen Albereins, des Naturschutzbundes und des Landschaftserhaltungsverbands wurde am Samstag, 25. Februar 2017, das Ufergebüsch und die Bäume entfernt. Die Jugendfeuerwehr konzentrierte sich auf den Riesenbach in der Nähe des Naturparkzentrums.

 

Bürgermeister Csaszar sank am Ufer des Michelbachsees immer tiefer ein, wobei es raschelte und knackte. Denn das Gestrüpp am Uferrand hatte überhandgenommen. So war es höchste Zeit, das Gehölz zu entfernen. Herrliches Wetter belohnte den Einsatz der vielen Helfer.

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Ein paar Info´s zum Michelbachsee.

 

Der Michelbachsee ist ein Naturschutzgebiet. An seinen Ufern darf man weder zelten, noch baden. Das flache Ufer ist Brut- und Rastplatz für zahlreiche Wasservögel. Blesshuhn, Teichhuhn, Stockente, Graureiher, Eisvogel und Wasserralle sind anzutreffen. Mittlerweile brütet auch die nichtheimische Nilgans. Dadurch, dass für lange Zeit der See sich selbst überlassen wurde, nahm der Artenreichtum sehr zu. Nun war es aber höchste Zeit, das Dickicht am Westufer zu entfernen. Stellenweise hatte sich ein kleiner Urwald, mit dichtem Buschwerk und ein Auenwald mit Erlen, Pappeln, Weiden und Schilf gebildet. Somit konnten die Brutvögel nicht mehr ans Ufer. Zudem konnten sich die Greifvögel und Füchse darin verstecken. Wasservögel brauchen freies Gelände als Fluchtdistanz. So erklärte es der 1. Vorstand des Naturschutzverein, Volker Dühring. Viele Arten wagten sich nicht mehr ans Ufer heran. Die 1984 gebaute Vogelbeobachtungshütte war vom Grün vollkommen zugewachsen. Volker Dühring stellte fest: Die Vogelwelt am Michelbachsee nimmt deswegen von Jahr zu Jahr stetig ab. Viele Vögel weichen deshalb auf die Ehmetsklinge aus. Aber die Ehmetsklinge ist auch Naherholungsgebiet und wird stark von Menschen frequentiert.

 

Mit diesem Pflegeeinsatz wurden die Bäume und Sträucher gefällt und so das Westufer den Brutvögeln wieder zugängig gemacht. Eine dichte Feldhecke, die erhalten blieb, schützt die Tierwelt vor Störungen. Die Jugendfeuerwehr war mit zahlreichen Mitgliedern am Riesenbach tätig, um Schilf und Gestrüpp zu entfernen. Dadurch können u.a. wieder Schmetterlinge ans Bachufer zur Flüssigkeitsaufnahme. In den offenen Gumpen können Amphibien wieder laichen.

 

Bürgermeiste Thomas Csaszar war als Helfer bei den Pflegearbeiten mit Elan dabei. Er brachte es auf den Punkt: „Die Naturlandschaft trägt maßgeblich zur hohen Wohnqualität in Zaberfeld bei. Wir wohnen in einer Landschaft, in der andere Urlaub machen. Sie zu erhalten, sollte jedem Bürger am Herzen liegen.“

 

Pflege- und Rodungsarbeiten dürfen nur ab Ende Februar ausgeführt werden. Ab März kommen die ersten Zugvögel und im April beginnt die Brutsaison.

 

Am Michelbachsee wird der Naturschutz mit dem zweckmäßigen verbunden. Denn er dient u.a. dem Hochwasserschutz und muß deswegen gepflegt werden.

 

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