Der Spitzenberg  ist der Hausberg von Zaberfeld und mit einer Höhe von 276m ü NN, schon von weitem sichtbar. Seine Kuppe ist bewaldet. Dort steht die Blockhütte des Naturschutzvereins.

Oben am Waldrand geht ein Spazierweg entlang dem Felsband mit schönem Blick auf Zaberfeld, dem oberen Zabergäu und den nördlichen Stromberg.

 

Die Hänge werden nur noch teilweise als Weinberge bewirtschaftet. Große Flächen sind stillgelegt und gehören teilweise zum neuen Naturschutzgebiet Spitzenberg - Michelbachsee - Baiershälde. Die Brachflächen hat der Naturschutzverein Zaberfeld teils gekauft, teils gepachtet und pflegt diese seit 1988.

 

Tätigkeiten am Spitzenberg:

 

Die Weinbergterrassen müssen ständig offen gehalten werden. Aufkommendes Gebüsch wird entfernt und die Grasflächen werden gemäht. Das Mähgut wird abgefahren und auf einem Platz der Gemeinde kompostiert. Beschädigte Weinbergmauern werden repariert oder komplett neu aufgebaut.

 

Grund:

 

Die sonnigen Hänge sind Lebensraum für viele wärmeliebende Tiere und Pflanzen, die teilweise vom Aussterben bedroht sind.

 

Tiere:

  • Reptilien (Zauneidechse, Mauereidechse, Blindschleiche, Schling - oder Glattnatter )
  • Insekten (Mauerbienen, Schmetterlinge, Käfer)

Pflanzen: z.B.

  • Osterluzei
  • Pechnelke
  • Karthäusernelke
  • Prachtnelke
  • Hirschwurz
  • Schwalbenwurz
  • aufrechter Ziest
  • u.a.m.

Anmerkung:
Durch die Mahd und das Entfernen vom Mähgut, wird der Boden nährstoffmäßig ausgedünnt.

Das Ziel sind Mager - und Trockenrasen, sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen.

 

Kleine Bildergalerie vom Spitzenberg

 

Bild vergrößern = gewünschtes Bild anklicken

Siehe auch Video-Clip "Buschwindröschen"

auf dem Spitzenberg unter "Nachrichten", "Video-Clips",

oder klicken Sie hier.

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       Eine Bildergalerie über die Arbeit im steilen Gelände und die großartige Aussicht über Zaberfeld und das obere Zabergäu.