Nachschau Arbeitseinsätze

 

Unsere Arbeiten in freier Natur sind anstrengend, aber ebenso auch erlebnisreich und mit vielen Erinnerungen verbunden. Nebenbei werden die sozialen Kontakte gestärkt und so manches Problem im Naturschutz und im Privaten, diskutiert und gelöst. Damit die Besucher dieser Website sich ein Bild über unsere Arbeit machen können und die Erinnerungen bei den Aktiven nicht verloren gehen, wurde  diese Seite erstellt.

 

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23.06.2020

 

Arbeitsplatz in einem als „Naturdenkmal“ geschützten Birnbaum

 

Jochen Fischer aus Neipperg vom Arbeitskreis Steinkauzschutz konnte durch Rüdiger Gaa gewonnen werden, um in der Gemarkung „Bertschengarten“ bei Ochsenburg, eine Steinkauzbrut zu beringen.

 

3 putzige Steinkäuze waren in einer Niströhre zu finden. Jochen Fischer hat sie fachgerecht und sicher aus der Brutröhre entnommen, vermessen, beringt und gewogen. Dies alles ließen die jungen Käuze völlig gleichgültig über sich ergehen. Innerhalb einer halben Stunde war alles erledigt und die Brutröhre wieder verschlossen. Rüdiger Gaa, Volker Dühring und Hermann Stark als Fotograf, waren über die erfolgreiche Aktion, sowie die fachkundige Beratung von Jochen Fischer sehr erfreut.

 

Ganz herzlichen Dank an Jochen Fischer.

 

Hier die Bildergalerie = Bild vergrößern und Text dazu, einfach Bild anklicken!

 

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Freitag, 08.05.20 Ungewöhnlicher Arbeitseinsatz

 

Eigentlich wollten Dieter Loistl und Hermann Stark nur ein Stück von der umgestürzten Eiche, die den Fahrweg zum Spitzenberg blockierte, heraussägen. Die Forstleute haben den die Eiche durchgesägt und auf die Seite gelegt. Sie zeigte eine Spechthöhle. Die wollte der Naturschutzverein als Anschauungsobjekt herrichten. Als Dieter Loistl mit der Motorsäge den Stamm am oberen Ende fasst durchgesägt hatte, wurden er und Hermann Stark überrascht. Schlagartig waren sie von einem kleinen Schwarm Erd- oder Baumhummeln umgeben. Ganz geklärt ist die Art noch nicht. Anlass zur Panik bestand nicht, denn Baumhummeln sind sehr friedlich. Wären es Wespen, oder Hornissen gewesen, so hätten beide vielleicht Fersengeld zahlen müssen. Dank der Umsicht von Dieter Loistl kamen die Hummeln nicht zu Schaden. Sie beruhigten sich schnell. Aber damit war auch die Aktion abrupt zu Ende. Erd- oder Baumhummeln sind geschützt und vom Aussterben bedroht. Deshalb kann die Bergung der Spechthöhle, im späten Herbst vorgenommen werden.

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14.04.2020 Baufälliger Bienenstand bei Benjeshecke abgebaut.

 

Die Untere und Obere Naturschutzbehörde verlangte eine vorschriftsgerechte Wiederherstellung des Bienenstands bei der Benjeshecke, nahe dem Michelbachsee. Leider hat sich kein Interessent gefunden, um die Hütte wieder auf den neuesten Stand zu bringen und zu betreiben. Deshalb hat der Naturschutzverein beschlossen, den baufälligen Bienenstand, auch aus Sicherheitsgründen, zu entfernen. Am 14.04.2020 wurde der Stand abgebaut. Die Hölzer sind unbehandelt und können so für Brennholz verwendet werden.

                                                                                     Hier im Anschluß Bilder vom Abbau. 

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Arbeitseinsatz Samstag, 07.03.2020

 

6 Vereinsmitglieder trafen sich am Samstagmorgen, um endlich das Pfeifengras an der Stellenklinge aufladen und abfahren zu können, damit es nicht verfault und die Vegetation sprießen kann. Der starke Regen in den letzten Wochen hatte das unmöglich gemacht. Nichts desto trotz war es eine äußerst feuchte Angelegenheit. Das Wasser stand auf der Wiese knöchelhoch, wie es auf einem Bild, mit spaßigem Kommentar sehr deutlich zu sehen ist. Die 2. Anlaufstelle war in der Gewann "Paradies“. Hier lagerten die Mitglieder als kleinen Unterschlupf für Kleintiere, das Schnittgut, das Dieter Loistl von den Obstbäumen abgeschnitten hatte, auf  Baumstümpfen und unter den Obstbäumen. Sehr deutlich ist bei einem Foto, die zerstörerische Wirkung der Misteltriebe zu sehen.

 

                                                                                             Hier die Bildergalerie                               

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Rückblick auf den Landschaftspflegetag am 15.02.2020, siehe unter "Aktionen" - "Landschaftspflegetag", oder klicken Sie auf hier.

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Arbeitseinsatz, Freitag 07.02.2020

Krötenzaunaufstellung siehe "Aktionen" - "Krötenrettung", oder klicken Sie auf hier.

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28.12.2019 Letzter Arbeitseinsatz für das Jahr 2019

 

Bei frostigen Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein trafen sich Dieter Loistl, Ilona Sauber, Andreas Jelinek, Joshua und Hermann Stark, um  das "Naturdenkmal Hagenhohle" von störendem Gehölz zu befreien. Dies ist erforderlich, damit die Hohle nicht zuwächst und die Wanderer nicht durch herabfallende Äste verletzt werden. Danach ging es zum Ransbachtümpel. Alle waren erstaunt, dass vor dem Einsetzen des Frostes, der Regen ausreichte, um ihn vollständig zu füllen. Dieter Loistl stutzte einen vom Sturm zerfetzten Weidenbaum. Die Äste davon wurden rund um den Tümpel aufgeschichtet. Hermann Stark entdeckte auf einem Zweig gefrorene Pilze, die nicht zu identifizieren waren. Zum Schluss mussten noch auf dem Spitzenberg 2 verrottete Obstbäume gefällt werden, die schon unmittelbar daneben durch Neupflanzungen, ersetzt sind. Schnell wurde den Aktiven warm. Auf dem Spitzenberg war die winterliche Kleidung in der Mittagssonne schon zu warm.

 

                                                       Vielen dank an Tamara Jelinek für das gute Mittagessen.

 

                                                                                            Bildergalerie hier unten

 

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Freitag, 15.12.2019

Mähgutabfuhr „Im Hagen“ und „Naturschutzgebiet Hagenhohle“.

 

Das Jahr hat nur noch den Dezember vor sich, was man auch an den grauen Bildern sieht. Also mussten die Aktiven Ilona Sauber, Dieter Loistl, Rüdiger Gaa und Hermann Stark zu Gabel und Rechen greifen. In ca. 2,5 h war alles zusammengetragen, aufgeladen und zum Häckselplatz gefahren. Als die Aktiven nach Ende der Arbeiten, bei Dieter Loistl´s Haus eintrafen, zeigte sich bei einsetzender Dunkelheit ein starker ockerfarbener Himmel. Hier sieht man, auch der November hat seine schönen Seiten, siehe letztes Bild.

 

Vielen Dank nochmal an Anja und Dieter Loistl für die Vesper. In gemütlicher Runde verflog die Zeit bei Essen und Erzählen von persönlichen Erlebnissen, im Fluge.

 

Hier die Bildergalerie

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Samstag, 26.10.2019

Bei herrlichem "Goldenem Oktoberwetter" waren letzten Samstag immerhin sechs Aktive im Gewann Burghalde am Spitzenberg im Einsatz, die restliche Mahd konnte erledigt werden, abgerechelt, dazu wurde ein Hänger voll Gehölzschnitt abgefahren. Beim Abbau des Hüttenvorbaus kam eine kleine Fledermaus in den Falten der Plane zum Vorschein und wurde vorsichtig in einem Nistkasten umgesiedelt. Die Artbestimmung steht noch aus, vermutlich eine Rauhaut-Fledermaus, die nur etwas größer als die Zwergfledermaus wird. So ein Fund belohnt die Arbeit im Naturschutz ungemein und erfreute alle Beteiligten.

                                                                                       Hier die Herbstbilder vom letzten Arbeitseinsatz

Bild vergrößern = einfach Bild anklicken

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Arbeitseinsatz am 12.10.2019

Grasabfuhr und Mahd auf dem Spitzenberg

Erst war es kühl, dann wurde es rasch warm – zu warm. Trotzdem wurde es ein wunderbarer Herbsttag. Der Dank geht an die Helfer Dieter, Hermann, Joshua, Jahn, Kiara, Maike und Volker, die die  Arbeit bis 12.45 Uhr beendet hatten. 6 Schlepperanhänger mit Grasschnitt mussten aufgeladen und zum Häckselplatz gefahren werden. Das war leichter gesagt als getan, denn durch den teilweise anhaltenden Regen der letzten Wochen, zersetzte sich das Schnittgut und begann zu vermodern. So kann man sich gut vorstellen, dass jede volle Gabel schwer wie Blei war. Auf dem Häckselplatz bildete sich eine hohe Walzenwand aus Schnittgut, was sehr gut auf einem Bild im Anhang zu sehen ist.

Ein herzliches Dankeschön an Albrecht, Andreas und Rudi, die im Gewann „Burghalde“ am Spitzenberg mit Motorsensen, hohes Gras und Gestrüpp beseitigten. Wenn man das sehr steile Gelände dort sieht, so kann man erahnen, wie anstrengend es ist, mit der Motorsense in der Hand das Gleichgewicht zu halten und dann auch noch dabei zu mähen.

 

Befreit von der schweren Arbeit, löffelnden alle fröhlich und entspannt den sehr schmackhaften Eintopf von Tamara unter den hohen Buchen bei der Vereinshütte, ein. Auch dafür vielen Dank.

P.S. Unser jüngster  Aktiver  Joshua,  entdeckte an einem Baumstamm eine im Baumharz eingeschlossene Schnecke. Siehe  hier in der Bildergalierie.

                        

                                                                                                                 Hier eine kleine Bildergalerie

Mahd und Fallobsternte an der Stellenklinge

Am 14.09.2019 haben Rüdiger Gaa, Dieter Loistl und Herman Stark das Fallobst unter den Bäumen aufgelesen, damit anschließend die Streuobstwiese gemäht werden konnte. Bei angenehmen herbstlichen Temperaturen waren die Arbeiten bis zur Mittagszeit erledigt. Auch das gemähte Gras unter den Obstbäumen haben die 3 Vereinsmitglieder entfernt und zum Aufladen gehäuft. In diesem Jahr ist die Obstmenge sehr stark unterschiedlich. Einige Regionen im Land haben kein Obst. Wieder andere zeigen punktuell große Mengen.

Nachdem unser Landwirt die Wiese gemäht hatte, konnten zur Freude aller, zahlreiche Springfrösche gerettet und am Waldrand abgesetzt werden. Blitzschnell mussten die 3 Vereinsmitglieder sein, um die schnellen Frösche einzufangen. Sie können bis über einen Meter weit springen.  Auf den Fotos sieht es bei Rüdiger Gaa sehr lustig aus. So als wolle er etwas unsichtbares beschwören oder dirigieren. Das Mittagessen bei Anja Borchert-Loistl war wieder sehr lecker. Vielen Dank nochmals.

 

                                                                                      Hier eine kleine Bilderschau.

 

Arbeitseinsatz am 24.08.2019 in Gewann „Paradies“.

Bei Bewölkung und ca. 22°C beseitigten Rüdiger Gaa, Dieter Loistl, Albrecht v. Frantzius, Andreas Jelinek und Hermann Stark, den Wildwuchs unter den Obstbäumen. Er war so dicht, dass er nur mit dem Motormäher entfernt werden konnte. Der Naturschutzverein konnte dieses Stück erwerben. Es lag jahrzehntelang Brach. Zudem konnte das Mähgut, das im und um den Entwässerungsgraben unterhalb der Obstbäume stand und von Rüdiger Gaa ein paar Tage vorher mit dem Motormäher gemäht wurde, abgefahren werden. Es kamen beachtliche Mengen von insgesamt 2 Anhänger mit sehr hoch verdichtetem Schnittgut und Gras zusammen.

 

Hier unten eine kleine Bildergalerie.

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 Samstag, 06.04.2019  Krötenzaun abgebaut!

Am Samstagnachmittag, 06.04.2019 haben unsere Aktiven den Krötenzaun entfernt. In 2 Stunden war alles erledigt. Die Temperaturen zw. 14 - 15°C waren für diese Arbeiten angenehm.

Diesmal war die Menge der Krötenwanderungen etwas verhalten. Nur ca. 750 Exemplare waren zu zählen. Genaue Daten können Sie in den nächsten Tagen unter  "Krötenrettung" erfahren. Beim Abbau mit dabei waren: Maria und Günter Rochlitzer, Dieter Loistl, Volker Dühring, Friedrich Haas, Rüdiger Gaa und hinter der Kamera Hermann Stark.

 

Ärgerlicher Vorfall!

Beim Abbau kam eine äußerst rücksichtslose Hundebesitzerin  vorbei, die wenige Meter neben einem Aktiven versuchte, ihren Hund fast genau auf die Stelle koten zu lassen, die unser Helfer anschließend zum Entfernen des Schutzzaunes aufsuchen musste. Nur durch energischen Protest war die Hundebesitzerin zu bewegen, ihren Hund  im letzten Moment, von seinem Geschäft  abzuhalten.

                                                                            Bild vergrößern = Einfach Bild anklicken!

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